1990-1998

Neue Impulse mit Sängerschulung und Opernkonzert

Der Bezirksvorstand wünschte sich ein Lied, welches als Abschluss einer DV, bei einem Bezirksgesangfest oder an einem gemeinsamen Anlass gesungen werden könnte. Mit dem Lied «Dank an die Freunde» wurde unser Präsident fündig und ein Sponsor finanzierte die Notenblätter. Seither ist dieses gemeinsam gesungene Lied zu einer lieben Gewohnheit geworden. Im Jahr 1991 wurde die Präsidentenkanne erstmals als Wanderpreis verliehen. Bestimmt ist sie für denjenigen Verein, welcher im vergangenen Jahr am erfolgreichsten neue Aktivmitglieder warb. Ein gelungener Anlass war der Unterhaltungsabend im Oktober 1992 in Wiesendangen. Das Programm wurde von verschiedenen Chören mit Beiträgen aus ihren Repertoires gestaltet. Für das leibliche Wohl sorgten Sängerinnen und Sänger aus dem Bezirk. Die "Down Town Stampers" spielten Dixieland und trugen zu einem fröhlichen Abend bei. Als einer der Höhepunkte darf sicher das Opernkonzert vom 17. und 18. Juni 1995 im «Theater am Stadtgarten» gewertet werden. Nach monatelangen Proben in den einzelnen Chören, etlichen Gesamtchorproben, stellten 700 Sängerinnen und Sänger ihr musikalisches Können unter Beweis. Unter der Leitung von Gieri Arpagaus und mit Unterstützung von Solisten und Musikern gelang es uns, die Zuhörer an beiden ausverkauften Abenden zu begeistern. Die vielen OK-Sitzungen,’ die Rückschläge und Enttäuschungen verblassten ob diesem Erfolg. Einhellige Meinung: Der Aufwand hat sich gelohnt; wir waren grossartig! Seit einigen Jahren sind wieder Kinder- und Jugendchöre in unserem Verband. Zum ersten Mal an der DV 1998 eröffneten über 50 Kinder und Jugendliche mit ihren frischen und fröhlichen Stimmen die Versammlung. Ein gelungener Auftakt, welcher (hoffentlich!) zur festen Institution wird. Wenn wir die Jugend für den Gesang begeistern können, ist die Chance gross, dass unser Verband weitere Jahre bestehen bleibt. Bei der Presse bemühte und bemüht sich der Vorstand um einen objektiven, umfassenden Bericht, tragen doch die Pressebeiträge wesentlich zur breiteren Präsenz unseres Anliegens in der Bevölkerung bei. Da heute weniger Zeitungen bestehen, die Monopolstellung derjenigen grösser wird, ist es schwieriger für uns, einen Platz darin zu erhalten. Wir sind auf wohlwollende Redaktionen angewiesen. Dies zu fördern und zu verbessern wird in den kommenden Jahren für uns alle eine grosse Herausforderung sein.

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